Mini-Bollywood-Lexikon -Schauspielerinnen I

Zeenat Aman

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(Zeenat Aman in Yaadon ki Baaraat, 1973, (c) Eros Entertainment)

Geboren 1951 in Bombay, verprügelte sehr eindrucksvoll im Hosenanzug Amitabh Bachchan und die Bösewichter (Don, 1978, z.B. beim Showdown ab 2:38 h).
Als Jugendliche lebte sie eine Zeitlang in Deutschland, weil ihre Mutter in zweiter Ehe einen Deutschen geheiratet hatte, kehrt jedoch mit 18 nach Bombay zurück. Sie war zuerst Model, u.a. zweite beim Miss India-Wettbewerb 1970. Seit ihrer Rolle als Hippiefrau Janice in Hare Krishna Hare Rama (1971, Regie: Dev Anand) hatte sie ein Image als „westliche, freie Frau.“ Große (kommerzielle) Erfolge u.a. in Satyam Shivam Sundaram (1978), Abdullah (1980), Quarbani (1980) und Dostana (1980). 1989 beendete sie ihre Karriere, nach dem Tod ihres Mannes 1998 tritt sie wieder gelegentlich in Filmen auf (Quelle: Wikipedia).

Lieblings-Songclips:
„Chura Liya Hai Tumse Jo Dil Ko“ aus Yaadon ki Baaraat (1973)
„Bheega Badan Jalna Laga“ aus Abdullah (1980)
„Dillagi Ne Di Hawa“ aus Dostana (1980)

Hier eine weitere Biografie von Zeenat Aman mit vielen Filmfotos


Laxmi Chayya

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(Laxmi Chhaya in Upkar, 1967, (C) Spark Entertainment)

In Indien kennt sie niemand, im Westen wurde sie zum Gesicht des klassischen Bollywoodkinos als tanzender Derwisch im All-Time Classic „Jan Pahechan Ho“, der Nummer aus Gumnaam (Namenlos, 1965), die mich unrettbar für das Bollywood-Kino angefixt hat.

In Teesri Manzil (1966) spielt sie die Freundin der Heldin, tanzt aber mal ausnahmsweise nicht wild durch die Gegend. Außergewöhnlich ist ihre Rolle in Mera Gaon, Mera Desh (1971). Obwohl sie nur eine Nebenrolle als Banditenbraut hat, bekam sie drei Solo-Gesangs­nummern, während Hauptdarstellerin Asha Parekh nur zwei hat.

Der Blog von Mr. Naidu versammelt viele ihrer verstreuten Tänze auf DVDs, die man herunterladen und selbst brennen kann. Auch auf Youtube ist einiges zu finden.

Geboren 7. Januar 1948, gestorben 9. Mai 2004 in Mumbai.

Favourite Clips:
„Jan Pahechan Ho“ aus Gumnaam (1965)
„Gulabi, Raat Gulabi“ aus Upkar (1967)
„Hai Sharmaoon“ aus Mera Gaon, Mera Desh (1971)

Helen

 

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(Helen in Teesri Manzil, 1965, (C) Eros Entertainment)

Wenn sie tanzt, knistert die Leinwand, wenn sie mit der Kamera flirtet, kann man auch fünfzig Jahre später noch in Versuchung kommen. Helen war keine gute Schauspielerin, aber ihre item numbers waren das Anschauen immer wert, auch wenn sie mit der Handlung des Films selten etwas zu tun hatten.

Helen wurde 1939 als Tochter eines Briten und einer Birmanerin als Helen Richardson geboren und kam während des zweiten Weltkriegs nach Indien. Seit 1951 tanzte sie in Bollywoodfilmen, 1958 kam der Durchbruch mit Mera Naam Chin Chin Chu im Film Howrah Bridge.

Von ihren unzähligen Perlen drei meiner liebsten:

„O Hasina Zulfon Waali“ aus Teesri Manzil (1965)
„Mera kya sanam“
aus Talash (1969)
„Pyar to ab to aaja“ aus Caravan (1971).

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